#DiscoverEU – Ich habe ein Interrail-Ticket gewonnen! – Die Organisation der EU

Kaum zu glauben, aber ich habe tatsächlich eines von 15.000 von der EU verlosten Interrail-Tickets gewonnen!

Im Juni konnten sich alle 18-jährigen EU-Bürger Online bewerben. Neben einigen Fragen zum Europäischen Kulturerbejahr 2018, die man ausnahmslos richtig beantworten musste (unter den Fragen standen Links mit Texten und Webseiten zu den gesuchten Antworten), musste man auch bei einer Stichfrage schätzen, wie viele Bewerbungen tatsächlich eingehen. Diejenigen, die am nächsten an die richtige Zahl herankamen, standen auf der Liste der Bewerbungen ganz oben. Je mehr man sich also verschätzte, desto geringer war die Chance eines der begehrten Tickets zu erhalten.

Am 28. Juni bekam ich dann die Mail, dass ich gewonnen hätte und einer der 15.000 Glücklichen sei. Von da an begannen meine Planungen für eine Interrail Reise durch Europa!

Um meine Reiseplanungen soll es in einem weiteren Blogpost gehen, hier möchte ich zuerst über die Abläufe bis zum Erhalt des Interrail-Passes berichten.

Schlechte Organisation

Nach der Freude über die gute Nachricht, begannen auch schon relativ schnell die weitern Schritte: Die Buchung des Tickets!

Die Organisation der #DiscoverEU-Aktion ist allerdings leider mehr schlecht als recht. So funktioniert der Buchungsprozess des Tickets fast ausschließlich über E-Mails in denen Links zu den Webseiten angegeben wurden, auf denen man seine weiteren Daten eingeben musste. Wenn man seine Daten eingab, musste man erst Stunden oder Tage auf eine Bestätigung warten, bevor man weiter machen konnte. So ergab es sich, dass ich mehrmals den Support anschreiben musste, um den Buchungsprozess voranbringen zu können. Schade.

Gerade diejenigen, die sich zusammen als Gruppe angemeldet hatten, hatten oftmals große Probleme – vor allem mit wahllos und unnötig erscheinenden Fristen. So mussten zum Beispiel die finalen Daten für die Buchung des Interrail Tickets, wie der Gruppenleiter in einer Bestätigungsmail für die von ihm abgeschickten Daten lesen konnte, scheinbar zeitgleich eingegeben werden, was bei Gruppen mit bis zu 5 Personen durchaus Schwierigkeiten bereiten könnte. Auch die finalen Buchungsangaben (z.B. Zeit und Ort der Abreise) müssen von den Teilnehmern einer Gruppe jeweils exakt gleich angegeben werden.

Man hätte alles deutlich vereinfachen können, hätte man ein simples Portal eingerichtet, auf dem jeder Teilnehmer Schritt für Schritt seine Daten eingeben kann. Dort hätte man sehen könne, was noch fehlt und was Probleme bereitet. Für Gruppen wäre das auch die perfekte Möglichkeit gewesen, um von den jeweils anderen Gruppenmitgliedern direkt zu sehen, was noch fehlt und sich untereinander besser organisieren zu können. So hätten verschieden Daten nicht 5 Mal genau gleich, sondern nur ein einziges Mal – geltend für alle Gruppenmitglieder – eingegeben werden müssen.

Gerade in der Anfangsphase nach der Bekanntgabe der Teilnehmer, wo die meisten möglichst schnell an ihre Tickets wollten, um endlich ihre Übernachtungen buchen zu können (je früher gebucht, desto günstiger ist die Übernachtung), wäre es nicht schlimm gewesen, wenn auch am Wochenende auf die Mails reagiert worden wäre.

Probleme über Probleme?

Nein. Zwar gibt es einige Punkte, die bei einem nächsten Mal unbedingt besser laufen sollten, trotzdem war nicht alles schlecht. Wenn der Support geantwortet hat, waren die Antworten durchaus hilfreich und haben auch tatsächlich weitergeholfen. Gerade die Erstellung einer Facebook-Gruppe für die 15.000 Gewinner war eine sehr gute Idee, denn dort helfen sich alle gegenseitig, was schon vor der Abreise ein Gemeinschaftsgefühl unter den #DiscoverEU-Teilnehmern erzeugt.

Nach langem Warten…

…kam der Interrail-Pass dann endlich per Einschreiben bei mir Zuhause an. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich doch noch etwas Angst, trotz Bestätigung per Mail, dass der Pass erst nach meinem geplanten Abreisedatum ankommen würde. Meine Unterkünfte hatte ich nämlich alle schon gebucht, um überhaupt noch etwas einigermaßen bezahlbares bekommen zu können.

 

Meine Planungen sind mittlerweile schon fast abgeschlossen, seid also gespannt auf den nächsten Blogeintrag! 🙂

Bis dahin,
Maarten

 

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Über mich

Maarten Hoffmeyer

Ich bin 19 Jahre alt, gehe in die 12. Klasse eines Gymnasiums und komme aus Osnabrück. Auf meinem Blog schreibe ich über vor allem Reisen, Dinge, die mich interessieren und über GBS, eine Krankheit, die ich hatte.

Zitat

»Jeder Tag könnte dein letzter sein – und wenn du irgendjemanden magst, sag es am besten gleich!«

– Cro