Komische Fragen und ihre Antworten: Woher kommt das Wort „Urlaub“?

Mein Kopf spuckt manchmal komische Fragen aus. Die entstehen meistens ohne jeglichen Zusammenhang, interessieren mich dann aber so sehr, dass ich ihre Antwort kennen möchte. Die meisten dieser Fragen schreibe ich mir auf und möchte sie nun auf meinem Blog mit Antworten bestücken. Vielleicht gibt es ja irgendwo jemanden, der sich die selben Fragen stellt und nach einer dazu passenden Antwort sucht?

 

Woher kommt das Wort „Urlaub“?

Passend zur Jahreszeit in der wohl die meisten Menschen in den Urlaub fahren, da es auch in Mitteleuropa ausreichend warm ist und man somit nicht all zuweit weg muss, um in T-Shirt und kurzer Hose rumlaufen zu können, stellt sich mir die Frage, wie das Wort Urlaub eigentlich entstanden ist. Es gibt eine Reihe von Wörtern, die sich für mich – aus welchen Gründen auch immer (wüsste ich selbst gerne) – total komisch anhören. „Urlaub“ gehört, neben „schmecken“ und „lecker“, eindeutig dazu.

Urlaub leitet sich von dem mittelhochdeutschen „urloup“ bzw. dem althochdeutschen „urloub“ ab und ist ein altes Substantiv von erlauben, das schon seit dem 8. Jahrhundert n. Chr. verwendet wird. Man bekommt von seinem Arbeitgeber die „Erlaubnis, sich zu entfernen“, wird also von der Arbeit freigestellt.

Ursprünglich wurde „urloub“ vom Adel benutzt und hauptsächlich von Rittern verwendet, die vorübergehend von ihren Diensten freigestellt werden wollten, um z.B. zu reisen. Erst mit der Zeit wurde „Urlaub“ dann auch in Arbeitsverhältnissen verwendet.

Der Begriff „Urlauber“ entstand erst im 19. Jahrhundert und bezeichnete „jemand[en], der zeitweise vom Dienst freigestellt wurde“.

 

Jetzt haben wir wieder was gelernt und ich wünsche euch einen schönen Sommer! 🙂

 


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Über mich

Maarten Hoffmeyer

Ich bin 19 Jahre alt, gehe in die 12. Klasse eines Gymnasiums und komme aus Osnabrück. Auf meinem Blog schreibe ich über vor allem Reisen, Dinge, die mich interessieren und über GBS, eine Krankheit, die ich hatte.

Zitat

»Jeder Tag könnte dein letzter sein – und wenn du irgendjemanden magst, sag es am besten gleich!«

– Cro