Packliste: Was nehme ich auf eine Städtereise mit?

Natürlich sind Packlisten individuell, da jeder andere Bedürfnisse hat und somit andere Dinge benötigt oder gerne dabei haben möchte. In diesem Blogpost berichte ich deshalb darüber, was ich bei meinem letzten Roadtrip durch Europa, bei dem ich nur Handgepäck dabei hatte, in meinem Rucksack mitgenommen habe.

Unter einer „richtigen“ Städtereise versteht man vermutlich etwas anderes: Man fährt für ein paar Tage in eine Stadt, um sie in Ruhe erkunden zu können. Ein Musical-Besuch hier, einen Abend im Restaurant dort und schon ist sie perfekt. Man hat ein Hotelzimmer, in dem das kleine Köfferchen untergebracht ist und nimmt für Unterwegs einen Tagesrucksack mit dem Wichtigsten mit. Wir waren allerdings fast jeden Tag in einer anderen Stadt und haben während der Fahrt zum nächsten Ziel geschlafen, die Packliste wird sich also daran ausrichten und ist eher ein „What’s in my backpack?“ als eine universell anwendbare Empfehlung.

Diese Liste soll auch keine weitere werden, in der genau beschrieben wird, wie viele T-Shirts und Unterhosen in welcher Farbe für wie viele Tage gebraucht oder empfohlen werden. Das kann jeder selber sehr gut entscheiden, da solche Dinge ziemlich grundlegend sind. Es geht hierbei mehr darum auf Utensilien aufmerksam zu machen, an die man nicht direkt denkt, wenn man anfängt seinen Rucksack für eine Reise zu packen! Ich habe zur Vorbereitung auf unseren Roadtrip sehr viel Zeit damit verbracht auf verschiedensten Reiseblogs zu recherchieren, was man am besten mitnimmt und möchte hier nun meine persönlichen Highlights präsentieren:

Die Packliste

Bevor ich mich erkundigt hatte, kannte ich sogenannte Packing-Cubes noch gar nicht. Kleine Taschen, mit denen man mehr Ordnung in den Rucksack oder in den Koffer bekommt. Gerade, wenn man an Dinge möchte, die ganz unten im Rucksack verpackt sind, entsteht schnell eine Unordnung beim durchwühlen. Ich habe mir ein 6er-Pack Packing-Cubes von FOKOM* bestellt. Die Verarbeitung ist zwar nicht die beste, aber für den Preis ist sie völlig ausreichend und die Täschchen erfüllen ihren Zweck!

Eine weitere Sache, auf die ich selber nicht direkt gekommen wäre, ist das Mitnehmen von Probiergrößen anstelle von den „richtigen“ Produkten. Gerade bei Duschzeug, Zahnpasta, Creme oder auch bei Deo und Haargel findet man in nahezu jeder Drogerie ein Regal mit kleinen 50ml-Packungen, in der sogenannten Probiergröße. Das spart zusammengerechnet nicht nur Platz und sondern auch ordentlich Gewicht.

Neben Zahnputzzeug, nehme ich auch eine Packung Kaugummis mit, damit ich zwischendurch schnell einen frischen Atem bekommen kann.

Da man normalerweise den ganzen Tag unterwegs ist und die Füße sehr belastet werden, sollte man für den Notfall auch Blasenpflaster dabei haben. Zuhause benutzen wir eigentlich immer die Hansaplast Blasenpflaster*, die auch wirklich sehr gut helfen und vor allem den Schmerz quasi entfernen.

Wenn man viele Fotos macht oder sich mit Google Maps zur nächsten Sehenswürdigkeit navigieren lässt, dann geht auch der beste Akku mal zu Neige. In diesem Fall lohnt es sich immer eine Powerbank dabei zu haben, mit der die Akkus unterwegs wieder aufgeladen werden können. Es gibt mittlerweile eine gigantische Auswahl an Powerbanks, wovon leider nicht alle das leisten, was sie sollen (kleinere tatsächliche Kapazitäten, als angegeben). Ich habe mich für eine Intenso Powerbank mit 10.000mAh* entschieden. Neben der Tatsache, dass ich mit den 10.000mAh mein Handy 3-4 Mal aufladen kann, gefällt mir an der Powerbank, dass sie ein integriertes Kabel besitzt, sodass ich nicht mein fast 2m langes, normales Ladekabel benutzen muss und dass sie mit 2,1 Ampere lädt, sodass der Ladevorgang relativ schnell geht.

Um wirklich auf alles vorbereitet zu sein, dürfen auch Regenponchos nicht fehlen. Da wir zu viert unterwegs waren und uns den Preis teilen konnten, haben wir uns ein 10er-Pack Notfall-Capes* gekauft. Es lohnt sich allerdings mehr ein vernünftigeres/wertigeres Cape zu kaufen, sobald man alleine reist und die zehn Capes sonst vermutlich niemals verbrauchen wird oder wenn man häufig Regenschauern ausgesetzt ist. Das wäre dann auch besser für die Umwelt!

Wenn man trotz Regencapes den Tag nicht völlig trocken überstanden hat und durch einen kräftigen Regenschauer, bei dem man nicht schnell genug an sein Cape gekommen ist, überrascht wurde, sollte man unbedingt Handtücher dabei haben (diese Überleitung ist schon ziemlich gut gelungen, oder? 😉 ). Auch, wenn man in günstigeren Hotels oder Hostels einkehrt, in denen keine Handtücher inklusive sind, ist es praktisch selber welche zu haben. Besonders platz-/gewichtssparend und vor allem schnell-trocknend sind hierbei Hand-/Badetücher aus Mikrofasern. Ich habe mich für das AmazonBasics Mikrofaser Sporthandtuch-Set* bestehend aus Hand- und Badetuch entschieden, da ich AmazonBasics als qualitativ hochwertige Eigenmarke kennengelernt habe und auch der Preis angemessen ist.

Wenn man nun Abends wieder in den Bus steigt, um, wie wir, in die nächste Stadt zu fahren, ist es von Vorteil ein aufblasbares Nackenkissen dabei zu haben. Aufblasbar deshalb, damit es tagsüber keinen wertvollen Platz im Rucksack wegnimmt und Nackenkissen deshalb, damit der Kopf beim Schlafen nicht unschön nach Vorne oder zur Seite fällt. Generell ist es mit Nackenkissen einfach bequemer die Fahrt zu überstehen. Ich benutze das Nackenkissen von Not Just A Gadget*, bei dem sogar eine kleine Tragetasche, eine Schlafbrille und Ohrstöpsel dabei sind. Insgesamt eine super Wahl, die mich nicht enttäuscht hat!

Falls es Nachts zu kalt wird, lohnt es sich eine dünne Decke zum Überwerfen mitzunehmen. Ich nutze schon seit Jahren eine von IKEA, die ich allerdings in Schweden gekauft habe und hier nirgends finde (weder im Internet, noch vor Ort). Sie ist ungefähr genauso dünn wie ein Mikrofaser-Handtuch und ist deshalb auch ziemlich platzsparend und super geeignet.

Es ist vielleicht kein Must-have, aber einen normalen Kugelschreiber kann man immer mal gebrauchen, weshalb er in meiner Liste auch nicht fehlen darf. Bei längeren Reisen kann man dann auch gleich ein leeres Büchlein mitnehmen und ein Reisetagebuch für spätere Erinnerungen führen.

 

Das war soweit erstmal meine Packliste mit Dingen, an die man nicht direkt denkt, wobei es aber nicht schlecht ist, wenn man sie dabei hat! Wenn mir noch irgendwelche Ergänzungen einfallen, werden sie natürlich hinzugefügt, genauso freue ich mich aber auch, wenn euch noch etwas einfällt. Schreibt die Idee dann gerne in die Kommentare, damit ich sie ergänzen kann.

 

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Über mich

Maarten Hoffmeyer

Ich bin 19 Jahre alt, gehe in die 12. Klasse eines Gymnasiums und komme aus Osnabrück. Auf meinem Blog schreibe ich über vor allem Reisen, Dinge, die mich interessieren und über GBS, eine Krankheit, die ich hatte.

Zitat

»Jeder Tag könnte dein letzter sein – und wenn du irgendjemanden magst, sag es am besten gleich!«

– Cro